Montag, 6. April 2020

Wie wirkt sich die aktuelle Corona-Krise auf den Ingolstädter Immobilienmarkt aus?



Eines vorweg: Eine genaue Antwort lässt sich aktuell noch nicht ableiten. Hierzu bräuchte man schon den besagten Blick in die „Glaskugel“.

Hier mal die Fakten, die sicherlich den Markt beeinflussen werden
Das öffentliche Leben steht aufgrund der aktuell geltenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern fast still, das hat, bezogen auf den hiesigen Immobilienmarkt, folgende direkte Auswirkungen:
  • Besichtigungen vor Ort sind so gut wie nicht zulässig.
  • Für erforderliche Finanzierungen, die i. d. R. bei einem Immobilienkauf benötigt werden, muss man wesentlich mehr Zeit einkalkulieren, da natürlich auch die Bankenwelt nur eingeschränkt hier Beratungen und erforderliche Anträge/Verträge bearbeiten kann.
  • Ebenso trifft dies natürlich auch für evtl. erforderliche behördliche Genehmigungen zu.
  • Notarielle Beurkundungen sind auch nur unter „erschwerten Bedingungen“ möglich.
  • Handwerkerleistungen können ggf. aufgrund unterbrochener Lieferketten nicht (vollständig) erbracht werden.

Ein wichtiger Aspekt, der sicherlich auch kurz- und/oder mittelfristige Auswirkungen hat, ist die steigende Angst um den eigenen Arbeitsplatz bzw. das eigene Unternehmen, das man führt. Es ist ggf. zu erwarten, dass einigen deswegen auch folgende Gedanken zur Thematik durch den Kopf gehen:
  • Soll/kann/möchte ich mir jetzt aktuell noch eine Immobilie leisten?
  • Wie reagieren die Banken bei Finanzierungsfragen (ggf. schärfere Bedingungen für die Darlehnsvergabe, höhere Eigenkapitalquote usw.)?

Je nachdem, wie schnell oder langsam sich die Lage wieder entspannt, wird sich das m. E. auch entsprechend auf den heimischen Immobilienmarkt preisbildend auswirken. Und das sowohl bei Kauf- als auch bei Mietpreisen.

Bleiben Sie gesund!

Herzlichst Ihr

Gerhard Fischermeier
K & F Immobilien e. K.

Freitag, 3. April 2020

Wohnungsbesichtigungen in Bayern in Verbindung mit den aktuell gültigen Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Corona-Krise

Hier mal ein paar Hinweise bezüglich #Wohnungsbesichtigungen in #Bayern in Verbindung mit den aktuell gültigen #Ausgangsbeschränkungen aufgrund der #Corona-Krise:

I. d. R. müssen wir davon ausgehen, dass aktuell Besichtigungen aufgrund der geltenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern derzeit in den meisten Fällen nicht zulässig sind. Ein Interessent müsste hier schon akute Wohnungsnot belegen können (z. B. gekündigtes Mietverhältnis, Kündigungsfrist kurz vor Ablauf) und ein Verkäufer/Vermieter müsste schon sehr belastbare Gründe vorlegen, dass er in stark finanziellen Schwierigkeiten ist und Besichtigungen deshalb dringend erforderlich sind, um den Verkauf/Vermietung zu beschleunigen,damit kein wirtschaftlicher Ruin eintritt. Und dann müssten die Besichtigungen natürlich unter stengen gesundheitlichen Sicherungsvorkehrungen erfolgen (z. B. nur 2 Personen, Abstände von mind. 1,5 Meter, ggf. Schutzmasken usw.).

Bleiben Sie gesund!

Herzlichst Ihr

Gerhard Fischermeier
K & F Immobilien e. K.
www.k-und-f-immobilien.de

Mittwoch, 18. März 2020

Das dürfen Sie von einem guten Immobilienmakler erwarten


Sie spielen mit dem Gedanken, Ihr Haus, Ihre Wohnung oder Ihr Grundstück zu verkaufen und sind auf der Suche nach einem Immobilienmakler?
Das sollten Sie von einem guten Makler erwarten können.

Er soll...


  • gut zuhören und alle Ihre Fragen sehr ernst nehmen
  • den Markt sehr gut kennen
  • den Wert der Immobilie korrekt bestimmen
  • über ein umfassendes Netzwerk verfügen
  • Sie so beraten, dass Sie alles verstehen
  • Ihnen den Stress abnehmen
  • wissen, wie die Immobilie optimal vermarktet werden kann
  • stets gläsern agieren, Sie über alle Schritte informieren
  • auf Fragen von Kaufinteressenten gut vorbereitet sein
  • mögliche Konfliktfelder im Auge behalten
  • die Rechtssicherheit in allen Phasen gewährleisten
  • nur erfolgversprechende Käufer vermitteln
  • den bestmöglichen Käufer für Ihre Immobilie finden



Gerne stehe ich Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung.

Herzlichst Ihr

Gerhard Fischermeier
K & F Immobilien e. K.
www.k-und-f-immobilien.de



Dienstag, 25. Februar 2020

Ein paar hilfreiche Tipps zum Immobilienverkauf


Sie planen den Verkauf Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung in der Region Ingolstadt / Eichstätt? Dann finden Sie nachfolgend auszugsweise ein paar Tipps, die Sie beachten sollten:


IMMOTIPP 1
Stellen Sie sicher, dass Ihr Käufer die Immobilie auch bezahlen kann.

IMMOTIPP 2
Den ersten Eindruck gibt es kein zweites Mal. Deshalb lohnt sich i. d. R. der Aufwand eines PROFI-Fotografen und Homestagers, um Ihre Immobilie perfekt in Szene zu setzten.

IMMOTIPP 3
Wenn Sie kein Geld verschenken wollen, fragen Sie nicht Ihren Nachbarn/Bekannten nach dem PREIS Ihrer Immobilie. Auch die kostengünstigen/kostenfreien Online-Bewertungs-Tools sind i. d. R. unbrauchbar. Wenden Sie sich an einen Profi zur Wertermittlung.

IMMOTIPP 4
Eine Besichtigung ist wie ein „Blind Date“, man weiß nie, WER vor der Tür steht. Stellen Sie bereits am Telefon die richtigen Fragen.

IMMOTIPP 5
Legen Sie sich ein finanzielles BUDGET für Werbung und für die Investition Ihrer Zeit zurecht. Ein guter Makler gibt durchschnittlich in etwa 6.000,-- € bis 8.000,-- € aus und investiert ca. 50 bis 70 Arbeitsstunden für die Vermarktung einer Immobilie.

IMMOTIPP 6
Fragen Sie bei der Besichtigung, welche anderen Immobilien Ihr Interessent bereits besichtigt hat. Sie wissen dann, welche Objekte IHRE Konkurrenten sind.

IMMOTIPP 7
Lassen Sie optisch ansprechende Grundrisse erstellen, um gute Unterlagen zu haben und um den Interessenten eine Vorstellung zu geben.

IMMOTIPP 8
Überlegen Sie sich im Vorfeld, welche Portale/Zeitungen Sie für den Verkauf nutzen wollen.

IMMOTIPP 9
Bestehen Sie bei Anfragen, dass der Interessent Ihnen seinen Namen, Telefonnummer und die Adresse mitteilt.

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Und falls Sie lieber einen Makler einschalten wollen, dann…
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IMMOTIPP 10
Ihr Makler sollte eine Ausbildung und Erfahrung als solcher haben und Ihnen einen vernünftigen Leistungskatalog bereitstellen.

IMMOTIPP 11
Sprechen Sie mit 2-3 unterschiedlichen Maklern. Überzeugen Sie sich, wer die beste Leistung bietet und nicht, wer der Billigste ist.


Gerne stehe ich Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung.


Herzlichst Ihr

Gerhard Fischermeier
K & F Immobilien e. K.

Montag, 27. Januar 2020

Die aktuelle Lage des Immobilienmarktes in Ingolstadt


Aktuell ist auf dem Ingolstädter Immobilienmarkt eine Konsolidierung zu beobachten. Sowohl bei den Kaufpreisen als auch bei den Mieten sind Rückgänge zu verzeichnen. Sicherlich hat dazu auch die rege Neubautätigkeit in den letzten Jahren beigetragen, dass sich die Preise mittlerweile entspannen. Aber auch der sogenannte „Dieselskandal“ und die damit verbundenen Hiobsbotschaften des Autobauers AUDI und die daraus folgende Angst um Arbeitsplätze beeinflussen die Preise am Wohnimmobilienmarkt. Interessenten sind zurückhaltender geworden, der Wanderungssaldo entspannt sich auch zusehends.

Herzlichst Ihr

Gerhard Fischermeier

Donnerstag, 9. Januar 2020

DER UNTERSCHIED ZWISCHEN BAULAND UND BAUERWARTUNGSLAND


Wer ein Haus bauen möchte, braucht erst mal ein geeignetes Baugrundstück. Damit aber darauf gebaut werden darf, muss es voll erschlossen sein und ein z. B. gültiger Bebauungsplan vorliegen. Deshalb ist es empfehlenswert, sich bei den zuständigen Behörden ausführlich zu erkundigen, wie es mit der Bebaubarkeit des Grundstücks aussieht.
Man sollte wissen, was es mit dem Begriffen Bauland und Bauerwartungsland auf sich hat. Grundstücke, die als Bauerwartungsland markiert sind, sind zwar im Flächennutzungsplan der Kommunen für eine Nutzung als Baugrund vorgesehen, jedoch ist noch kein Bebauungsplan vorhanden und keine Erschließung erfolgt. Somit kann die Fläche auch noch nicht bebaut werden. Erst ein gültiger Bebauungsplan gibt nämlich Auskunft, wie ein Grundstück bebaut werden darf. In einem Bebauungsplan ist z. B. festgelegt, welche Ausmaße (z. B. Größe und Höhe) das zu bauende Gebäude haben darf, wie viel Fläche überbaut werden kann und welche Grenzabstände zu dem Nachbargrundstück eingehalten werden müssen.
Haben sich also ein Interessent für ein Grundstück entschieden, das bereits als Bauland ausgewiesen ist, steht einer Bebauung grundsätzlich nichts entgegen. Anders ist die Sachlage eben bei Bauerwartungsland. Hier soll zukünftig Bauland entstehen, aber es liegt hier i. d. R. noch kein rechtsgültiger Bebauungsplan vor und das Grundstück ist noch nicht baurechtlich erschlossen. Somit hat der Grundstückskäufer noch kein Baurecht.

Herzlichst Ihr

Gerhard Fischermeier