Mittwoch, 16. Januar 2013

Boomtown Ingolstadt

Der Wirtschaftsboom in der Region Ingolstadt schlägt sich auch in der Zahl der Beschäftigten nieder. Innerhalb von 4 Jahren ist sie um 11% gestiegen. (Quelle: Donaukurier 13.01.2013)

Dienstag, 18. Dezember 2012

Was ist ein Nießbrauch bei Wohneigentum?

Der Nießbrauch ist eine Form der Dienstbarkeit. Hier wird ein Grundstück in der Weise belastet, dass derjenige, zu dessen Gunsten die Belastung erfolgt, berechtigt ist, entsprechende Nutzungen (z. B. Mietzahlungen, Nutzungsrecht) zu erhalten. Der Nießbrauch spaltet das juristische Eigentum vom wirtschaftlichen Eigentum ab. Der Nießbrauch ist ein nicht übertragbares und unvererbliches Recht.

Quelle: Immobilienfachwissen A – Z, Sailer/Grabener/Matzen, 9. Auflage, Grabener Verlag

Dienstag, 4. Dezember 2012

Auszug aus dem Marktbericht Herbst 2012 des IVD-Süd zur Immobilienmarktlage in Ingolstadt

"Aufgrund der anhaltenden Finanzkrise ist das Interesse an Immobilien ungebrochen hoch und die Nachfrage übersteigt das Angebot bei weitem. Daraus resultiert das stark gestiegene Kaufpreisniveau in der Stadt. Angesichts niedriger Arbeitslosenzahlen und einen positiven Wanderungssaldo ist die Nachfrage nach Wohnimmobilien in Ingolstadt ungebrochen hoch bei einem geringen Angebot, die Vermarktungsdauer dementsprechend niedrig."
 
Auch ich war bei der Erstellung des Marktberichts mit entsprechender Lieferung von Datenmaterial beteiligt.

Freitag, 30. November 2012

Aktuelle Arbeitslosenzahlen der Region Ingolstadt - Stand 30.11.2012

Landkreis Eichstätt: 1,1%
Landkreis Neuburg a. d. Donau - Schrobenhausen: 1,8%
Landkreis Pfaffenhofen: 1,7%
Stadt Ingolstadt: 3,3%

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Gesamt: 2,0%

Quelle: Arbeitsagentur Ingolstadt

Donnerstag, 29. November 2012

Was ist der Miteigentumsanteil einer Wohnung?

Nach der gesetzlichen Regelung ist jedes Wohnungs- und Teileigentum als Sondereigentum untrennbar mit einem Miteigentumsanteil (MEA) am gemeinschaftlichen Eigentum verbunden. Ohne den zugehörigen MEA kann das Sondereigentum weder veräußert noch belastet werden. Die Rechte am MEA erstrecken sich auf das zugehörige Sondereigentum.
Die Festlegung der Höhe des jeweiligen MEA (100stel, 1.000stel, 10.000stel usw.) ist gesetzlich nicht geregelt. Es liegt im Ermessen desjenigen, der das Wohnungseigentum begründet. Meist erfolgt jedoch die Festlegung der Höhe der MEA im Verhältnis der Wohn- bzw. Nutzflächen.
Die besondere Bedeutung der MEA liegt darin, dass dieser Anteil gesetzlicher Maßstab der Lasten- und Kostenverteilung unter den Wohnungseigentümern ist.
 
Quelle: Immobilienfachwissen A – Z, Sailer/Grabener/Matzen, 9. Auflage, Grabener Verlag

Freitag, 9. November 2012

Was ist ein Liegenschaftszinssatz?

Der Liegenschaftszinssatz ist der Zinssatz, mit dem der Verkehrswert von Immobilien im Durchschnitt marktüblich verzinst wird. Es handelt sich um einen zentralen Faktor der Wertermittlung einer Immobilie im Ertragswertverfahren.  Er ist nicht zu verwechseln mit einem normalen Anlagezinssatz. Die Höhe des Liegenschaftszinssatzes bestimmt sich nach der Art und Lage der Immobilie. Der Liegenschaftszinssatz kann i. d. R. bei den Gutachterausschüssen erfragt werden.

Quelle: Immobilienfachwissen A – Z, Sailer/Grabener/Matzen, 9. Auflage, Grabener Verlag

Montag, 5. November 2012

Was ist ein Leibgeding (Altenteil)?

Unter Leibgeding (auch Altenteil) versteht man wiederkehrende, vertraglich abgesicherte Geld- oder Naturalleistungen an einem Berechtigten. In der Regel sind diese Leistungen noch mit einem unentgeltlichen Wohnrecht verbunden. Solche Vereinbarungen werden meistens im Zusammenhang mit der altersbedingten Übertragung des Eigentums an einem landwirtschaftlichen Hof getroffen. Die Absicherung des Leibgedings im Grundbuch erfolgt hinsichtlich der laufenden Leistungen über eine Reallast und hinsichtlich des Wohnrechts über eine beschränkt persönliche Dienstbarkeit.
 
Quelle: Immobilienfachwissen A – Z, Sailer/Grabener/Matzen, 9. Auflage, Grabener Verlag