Donnerstag, 25. Juli 2024

Erschließungskosten/-maßnahmen bei Baugrundstücken: Ein kurzer Überblick


Der Traum vom eigenen Haus beginnt oft mit dem Kauf eines Baugrundstücks. Doch bevor der erste Spatenstich erfolgen kann, müssen diverse Erschließungskosten/-maßnahmen berücksichtigt werden. In diesem Blogbeitrag erläutere ich kurz, was im Wesentlichen darunter fällt und warum dies von großer Bedeutung ist. 

Was sind Erschließungskosten?

Erschließungskosten sind die Ausgaben, die entstehen, um ein Baugrundstück baureif zu machen. Sie umfassen alle Maßnahmen, die erforderlich sind, damit das Grundstück bebaut und genutzt werden kann. Diese Kosten werden meist in die "öffentliche Erschließung" und die "private Erschließung" unterteilt. 

Öffentliche Erschließung

Unter die öffentliche Erschließung fallen alle Maßnahmen, die von der Kommune oder dem Versorgungsunternehmen durchgeführt werden, um die Anbindung des Grundstücks an die bestehende Infrastruktur zu gewährleisten. Zu diesen Maßnahmen gehören u. a.: 

1.     Straßenbau:

o    Anlage von Zufahrtsstraßen und Wegen, die das Grundstück mit dem öffentlichen Straßennetz verbinden.

o    Bau von Gehwegen und Parkflächen.

 

2.     Verkehrseinrichtungen:

o    Ampelanlagen, Straßenschilder und Beleuchtung zur Sicherung und Regelung des Verkehrs.

 

3.     Wasserversorgung:

o    Anschluss des Grundstücks an das öffentliche Wassernetz, inklusive der Verlegung von Wasserleitungen.

 

4.     Abwasserentsorgung:

o    Verlegung von Abwasserkanälen und Anschluss an das öffentliche Kanalisationssystem.

 

5.     Energieversorgung:

o    Anschluss des Grundstücks an das Stromnetz sowie gegebenenfalls an das Gasnetz.

 

6.     Telekommunikation:

o    Bereitstellung von Telefon- und Internetanschlüssen durch die Verlegung entsprechender Leitungen.

 

Private Erschließung

Private Erschließungsmaßnahmen sind jene Arbeiten, die direkt auf dem Grundstück durchgeführt werden, um es für den Bau vorzubereiten. Diese Maßnahmen umfassen im Wesentlichen: 

1.     Bodenarbeiten:

o    Planieren, Abtragen und Auffüllen des Bodens, um eine stabile Baugrundlage zu schaffen.

o    Entsorgung von kontaminiertem Bodenmaterial.

 

2.     Anschlussarbeiten:

o    Verbindung des Grundstücks mit den öffentlichen Versorgungsnetzen (Wasser, Abwasser, Strom, Gas, Telekommunikation usw.).

o    Einbau von Hausanschlüssen für Wasser, Strom, Gas etc.

 

3.     Entwässerung:

o    Anlage von Drainagen und anderen Maßnahmen zur Sicherstellung der Grundstücksentwässerung.

 

4.     Zäune und Mauern:

o    Bau von Einfriedungen zur Abgrenzung des Grundstücks.

 

Kosten und Finanzierung

Die Erschließungskosten können stark variieren, abhängig von der Lage des Grundstücks, der Bodenbeschaffenheit und dem Umfang der notwendigen Maßnahmen. Sie setzen sich aus den Gebühren der Kommune für die öffentlichen Erschließungsmaßnahmen und den Kosten für die privaten Erschließungsarbeiten zusammen. Kosten für die öffentlichen Erschließungsmaßnahmen bewegen sich im Durchschnitt bei zwischen 50,00 und 150,00 Euro pro m² Grundstücksfläche. 

Bedeutung der Erschließung

Die Erschließung eines Baugrundstücks ist von zentraler Bedeutung, da sie die Basis für alle weiteren Bauvorhaben darstellt. Ohne eine ordnungsgemäße Erschließung kann weder mit dem Hausbau begonnen noch eine adäquate Nutzung des Grundstücks gewährleistet werden. 

Fazit

Erschließungskosten/-maßnahmen sind essenziell für die Nutzbarkeit eines Baugrundstücks. Sie sichern die Anbindung an die öffentliche Infrastruktur und schaffen die Voraussetzungen für den Hausbau. Eine sorgfältige Planung und Kalkulation dieser Kosten ist daher unerlässlich für jeden Bauherrn, um böse Überraschungen zu vermeiden und den Traum vom eigenen Heim Realität werden zu lassen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein paar wertvolle Informationen zum Thema Baugrunderschließung geben, um Notwendiges bzw. Weiteres in Angriff zu nehmen. 

Viel Erfolg bei Ihrem Bauprojekt!


Wenn Sie den Verkauf Ihrer Wohnung, Ihres Hauses oder Ihres Baugrundstücks in Ingolstadt und Umgebung in Erwägung ziehen oder eine realistische Marktwerteinschätzung benötigen, ist die Zusammenarbeit mit einem Immobilienmakler daher eine kluge Entscheidung. Setzen Sie sich einfach mit mir in Verbindung.

K & F Immobilien e. K.
Inhaber: Gerhard Fischermeier
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Samstag, 6. Juli 2024

Was muss man beim Haus- oder Wohnungsverkauf beachten?

Der Verkauf eines Hauses oder einer Wohnung ist eine bedeutende Entscheidung, die gut durchdacht und sorgfältig vorbereitet werden muss. Es gibt zahlreiche Aspekte, die beim Verkauf einer Immobilie beachtet werden sollten, um einen erfolgreichen und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Dieser Beitrag bietet Ihnen einen kurzen, nicht vollumfänglichen Überblick über die wichtigsten Schritte und Überlegungen, die beim Verkauf Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung beachtet werden sollten.


1. Marktforschung und Preisfestlegung

Bevor Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung zum Verkauf anbieten, ist es wichtig, den aktuellen Marktwert der Immobilie zu ermitteln. Dies kann durch eine gründliche Marktforschung geschehen, bei der vergleichbare Immobilien in Ihrer Region und deren erzielte Verkaufspreise analysiert werden. Alternativ können Sie einen professionellen Gutachter oder Immobilienmakler hinzuziehen, der den Wert Ihrer Immobilie schätzt. Ein realistischer Verkaufspreis ist entscheidend, um potenzielle Käufer anzuziehen und den Verkaufsprozess zu beschleunigen.

2. Unterlagen und Dokumente vorbereiten

Für den Verkauf Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung benötigen Sie eine Vielzahl von Unterlagen. Dazu gehören der u. a. ein aktueller Grundbuchauszug, der Energieausweis, genehmigte Baupläne mit Flächenberechnungen und Grundrisse, eventuelle Nachweise über Renovierungen oder Modernisierungen uvm. Es ist ratsam, alle relevanten Dokumente frühzeitig zusammenzustellen, um mögliche Verzögerungen im Verkaufsprozess zu vermeiden.

3. Immobilienpräsentation

Eine ansprechende Präsentation Ihrer Immobilie kann den Verkauf erheblich erleichtern. Dies umfasst sowohl die Aufbereitung der Räume für Besichtigungen als auch die Erstellung hochwertiger Fotos für Online-Anzeigen. Ein gepflegtes Erscheinungsbild und eine ordentliche, einladende Atmosphäre können potenzielle Käufer positiv beeinflussen. In einigen Fällen kann es sinnvoll sein, professionelle Home-Staging-Dienste in Anspruch zu nehmen, um die Immobilie bestmöglich zu präsentieren.

4. Vermarktung der Immobilie

Die Wahl der richtigen Vermarktungsstrategie ist entscheidend für den Erfolg des Verkaufs. Neben traditionellen Methoden wie Zeitungsanzeigen und Aushängen wird die Nutzung von Online-Portalen und sozialen Medien eine große Reichweite erzielen. Ein erfahrener Immobilienmakler kann hierbei wertvolle Unterstützung bieten, da er über ein umfangreiches Netzwerk und Know-how verfügt.

5. Besichtigungen und Verhandlungen

Während der Besichtigungen ist es wichtig, potenziellen Käufern alle relevanten Informationen zur Verfügung zu stellen und eventuelle Fragen ehrlich zu beantworten. Verhandlungen über den Preis und die Verkaufsbedingungen sollten professionell und fair geführt werden. Auch hier ist es hilfreich, einen professionellen Immobilienmakler hinzuzuziehen, der als Vermittler fungiert und die Verhandlungen unterstützt.

6. Kaufvertrag und Notartermin

Ist ein geeigneter Käufer gefunden, muss ein Kaufvertrag aufgesetzt werden. Dieser sollte alle wesentlichen Details des Verkaufs enthalten, einschließlich des Kaufpreises mit den entsprechenden Zahlungsmodalitäten und des Übergabetermins. Der Kaufvertrag muss notariell beurkundet werden, um rechtskräftig zu sein. Der Notartermin dient auch dazu, offene Fragen zu klären und die Übergabe der Immobilie zu besprechen.

7. Übergabe der Immobilie

Nach der Beurkundung des Kaufvertrags und i. d. R. nach der Kaufpreiszahlung erfolgt die Übergabe der Immobilie. Dabei sollten alle Schlüssel und relevanten Dokumente an den Käufer übergeben werden. Es ist ratsam, ein Übergabeprotokoll anzufertigen, in dem u. a. auch die Zählerstände (Strom, Wasser, Heizung usw.) und Weiteres festgehalten werden.

Fazit

Der Verkauf einer Immobilie erfordert sorgfältige Planung und Vorbereitung. Durch eine gründliche Marktforschung, die Bereitstellung aller notwendigen Unterlagen, eine ansprechende Präsentation, effektive Vermarktung, professionelle Verhandlungen und eine reibungslose Abwicklung können Sie den Verkaufsprozess erfolgreich gestalten. Es ist hilfreich und empfehlenswert, sich bei Bedarf von Experten wie Immobilienmaklern, Gutachtern und Notaren unterstützen zu lassen, um einen optimalen Verkaufserfolg zu erzielen.

 

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Montag, 24. Juni 2024

Die Gewährleistungsfrist im Wohnungsneubau

Bauherren haben nach der Bauabnahme i. d. R. eine Frist von 5 Jahren, um Mängelrechte geltend zu machen. Diese sog. Gewährleistungsfrist gibt den Bauherren die Möglichkeit, bei Mängeln, die auf Ausführungs- und/oder Planungsfehler zurückzuführen sind, eine entsprechende Nachbesserung zu fordern.

Etwa 4 Monate vor Ablauf der Gewährleistungsfrist sollten deshalb Bauherren ihr Haus/ihre Wohnung auf mögliche Mängel untersuchen (lassen). Typisch auftretende Mängel sind z. B. Feuchtigkeitsstellen, Schimmelbildungen, Rissbildungen/Absplitterungen an Wänden/Decken/Fugen, Lockerungen bei Geländern u. v. m. Empfehlenswert ist die Einschaltung eines unabhängigen Sachverständigen. Dieser könne fachmännisch beurteilen, ob es sich um normalen Verschleiß im Rahmen von Toleranzgrenzen oder um Mängel aufgrund fehlerhafter Planung oder unsachgemäßer Ausführung handelt.

Sachverständige sind i. d. R. ausgewiesene Profis, die wissen, wo sie nach Mängeln suchen müssen, und auch gleich die Ursachen für diese Mängel feststellen können. Bauherren können so vor Ablauf der Gewährleistungsfrist sicherstellen, dass ihr Haus die vertraglich zugesicherte Qualität hat bzw. Gegenmaßnahmen einleiten, falls das nicht der Fall sein sollte.


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Samstag, 8. Juni 2024

Die Vorteile beim Immobilienverkauf mit einem Immobilienmakler

Der Immobilienverkauf ist ein komplexer Vorgang, vor allem in der aktuellen Marktsituation. Daher bedarf es eines erfahrenen Profis, der Verkäufer und Käufer zusammenbringt. Nachfolgend erfahren Sie auszugsweise und stichpunktartig, wie Sie als Eigentümer von der Einschaltung eines Immobilienmaklers profitieren.

 

Marktgerechte Ermittlung des Immobilienwertes

· Plausible Analysen zur Ermittlung des marktgerechten Verkaufspreises

· Nachvollziehbare Preisermittlung

 

Rechtliche Aspekte

· Einhaltung der Vorschriften und Anforderungen

· Unterstützung bei der Erstellung und Prüfung von notariellen Vertragsentwürfen/Kaufverträgen

 

Verhandlungsgeschick

· Professionelle Verhandlungstechniken im Interesse des Auftraggebers (Verkäufers)

· Hoher Erfahrungsschatz bei schwierigen Verhandlungen (z. B. mit Interessenten) mit dem Ziel der Lösungsfindung

 

Netzwerken

· Vorhandene Datenbank über Kaufinteressenten

· Zusammenarbeit mit anderen Maklern (Stichwort: Gemeinschaftsgeschäfte) und Gruppierungen

· Nutzung von Marketing- und Werbemaßnahmen, sowie verschiedene Social-Media Kanäle, um die Reichweite zu optimieren

 

Zeitfaktor

· Der Makler übernimmt professionell alle erforderlichen Maßnahmen/Aufgaben zur Abwicklung des gesamten Verkaufsprozesses und Sie als Eigentümer lehnen sich zurück

 

Erfolgsbasierte Entlohnung des Maklers

· Immobilienmakler arbeiten auf erfolgsbasierter Provision und haben somit auch ein starkes Eigeninteresse am schnellen und reibungslosen Verkauf zu einem guten marktgerechten Preis

 

Know-how und Erfahrung

· Umfassende regionale Immobilienmarktkenntnis

· Sachverstand bei der Bewertung von Immobilien

· Große Erfahrung im Verkauf und bei der Verhandlungsführung

 

Zeitgemäße Immobilienpräsentation

· Hochwertige Exposés mit Fotos, Videos, Plänen und Beschreibung unter Einsatz moderner Technologien

· Organisation und Durchführung von zielgerichteten Besichtigungen ausgewählter Interessenten

 

Sicherheit

· Sorgsamer Umgang mit sensiblen Informationen und Dokumenten

 

Entemotionalisierung

· Neutraler, zielgerichteter Auftritt mit Hilfestellung durch den Makler auch bei emotionalen Entscheidungen

 

Ein Immobilienmakler unterstützt und entlastet Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie enorm und sorgt für die Erzielung eines marktgerechten Preises. Berücksichtigen diese bei Ihrer Entscheidung, ob Sie mit oder ohne Makler verkaufen wollen.

 

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Montag, 27. Mai 2024

Welche Aufgaben hat der Notar beim Immobilienverkauf?









Beim Verkauf einer Immobilie spielt der Notar eine zentrale Rolle. Seine Aufgaben gehen weit über das reine Beglaubigen von Unterschriften oder Vorlesen des Kaufvertrages hinaus. In diesem Blogbeitrag skizziere ich grob die verschiedenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten des Notars im Rahmen eines Immobilienverkaufs.

1. Beratung der Vertragsparteien

Der Notar berät sowohl den Verkäufer als auch den Käufer zu allen rechtlichen Fragen rund um den Immobilienverkauf. Er klärt über die rechtlichen Konsequenzen des Vertrags auf und stellt sicher, dass beide Parteien die Vertragsinhalte verstehen und akzeptieren.

2. Erstellung und Beurkundung des Kaufvertrags

Eine der Hauptaufgaben des Notars ist die Erstellung und Beurkundung des Kaufvertrags, da bei Immobilienkaufverträgen die Beurkundungspflicht gilt. Der Notar sorgt dafür, dass der Vertrag rechtlich einwandfrei und ausgewogen ist. Er berücksichtigt dabei die Interessen beider Parteien und stellt sicher, dass alle notwendigen Angaben enthalten sind. Dazu gehören unter anderem:

  • Angaben zu Verkäufer und Käufer
  • Kurzbeschreibung der Immobilie
  • Kaufpreis und Zahlungsmodalitäten
  • Übergabetermin
  • Regelungen zur Lastenfreistellung und Gewährleistung
  • Vorkaufsrechte

3. Durchführung der Kaufpreisfälligkeitsvoraussetzungen

Bevor der Kaufpreis fällig wird, stellt der Notar sicher, dass alle Voraussetzungen erfüllt sind. Dies umfasst unter anderem die Einholung der erforderlichen Genehmigungen und die Sicherstellung, dass die Immobilie lastenfrei übergeben werden kann, falls Lasten nicht übernommen werden.

4. Treuhänderische Abwicklung des Kaufpreises

In manchen Fällen übernimmt der Notar die treuhänderische Abwicklung des Kaufpreises. Dies bedeutet, dass der Käufer den Kaufpreis zunächst auf ein Treuhandkonto des Notars überweist. Der Notar gibt das Geld erst frei, wenn alle im Vertrag festgelegten Bedingungen erfüllt sind. So wird sichergestellt, dass sowohl der Verkäufer sein Geld als auch der Käufer seine Immobilie erhält. Dieses Vorgehen wird aber in Bayern eher weniger praktiziert

5. Abwicklung von Löschungs- und Eintragungsanträgen

Falls auf der Immobilie z. B. Grundschulden lasten, kümmert sich der Notar um deren Löschung oder Übertragung. Er sorgt dafür, dass alle notwendigen Löschungs- und Eintragungsanträge gestellt und bearbeitet werden.

6. Eintragung ins Grundbuch

Ein weiterer wichtiger Schritt beim Immobilienverkauf ist die Eintragung des neuen Eigentümers ins Grundbuch nach Kaufpreiszahlung. Der Notar bereitet die Grundbuchanträge vor und reicht diese beim Grundbuchamt ein. Erst mit der Eintragung ins Grundbuch wird der Käufer zum rechtmäßigen Eigentümer der Immobilie.

Fazit

Der Notar spielt eine unverzichtbare Rolle beim Immobilienverkauf. Er stellt sicher, dass der Kaufvertrag rechtlich einwandfrei ist, berät die Vertragsparteien, sorgt für die sichere Abwicklung des Kaufpreises und kümmert sich um die Eintragung ins Grundbuch. Durch seine Tätigkeit wird der gesamte Verkaufsprozess transparent und rechtssicher gestaltet, was sowohl Käufer als auch Verkäufer zugutekommt. Natürlich sind vorgenannte Punkte nicht eine vollständige Darstellung der notariellen Aufgaben eines Immobilienverkaufs, sondern lediglich ein Auszug.

 

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Montag, 6. Mai 2024

Was spricht für die Einschaltung eines Immobilienmaklers bei Ihrem Immobilienverkauf?

Sie fassen den Entschluss, Ihr Haus, Ihre Wohnung oder Ihr Baugrundstück zu verkaufen und stehen nun vor der Situation, ob Sie das selbst erledigen oder einen Immobilienmakler beauftragen. Als Erstes sollten Sie sich selbst folgende beiden Fragen und wenn Sie beide mit JA beantworten, wickeln Sie Ihren Immobilienverkauf selbst ab. Wenn Sie beide Fragen oder auch nur eine mit NEIN beantworten, sollten Sie einem professionellen Immobilienmakler diese Aufgabe übertragen.

Nachfolgend finden Sie ein paar Gedanken/Fragen (Auflistung ist nicht vollumfänglich), was für die Beauftragung eines Immobilienmaklers spricht.

 

Ø  Ist der Verkaufspreis fachmännisch errechnet und somit marktgerecht?

Ø  Ist der Privatverkäufer standfest genug, diesen Preis auch durchzusetzen?

Ø  Weiß der Privatverkäufer, worauf es bei einer Immobilienanzeige und beim Exposé ankommt?

Ø  Hat der Privatverkäufer die Möglichkeit, der breiten Präsentation im Internet?

Ø  Hat der Privatverkäufer eine zielgruppenorientierte Verkaufsstrategie?

Ø  Wie schützt sich der Privatverkäufer vor den zahlreichen Anrufern und Anfragen, die nur neugierig sind?

Ø  Hat der Privatverkäufer die Zeit, sich mit nutzlosen Gesprächen und Besichtigungen zu beschäftigen?

Ø  Hat der Privatverkäufer die Möglichkeiten, bei den Interessenten die Spreu vom Weizen zu trennen, damit wirklich nur Kaufwillige die Immobilie besichtigen und keine Immobilientouristen?

Ø  Ist die persönliche Erreichbarkeit der Privatverkäufer jederzeit gewährleistet?

Ø  Weiß der Privatverkäufer, wie es um die Zahlungsfähigkeit der Interessenten steht und ob diese sich die Immobilie überhaupt leisten können?

Ø  Wer übernimmt die Prüfung der Zahlungsfähigkeit der Interessenten?

Ø  Weiß der Privatverkäufer in welchen Punkten er als Privatverkäufer gegenüber dem Käufer das Risiko einer Haftung eingeht?

Ø  Kennt der Privatverkäufer einen guten Notar und wissen Sie, worauf es bei einem Notarvertrag ankommt?

Ø  Was macht der Privatverkäufer, wenn der Interessent eine Immobilie in Zahlung geben will?

Ø  Kann der Privatverkäufer dem Interessenten eine Finanzierung vermitteln?

 

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Dienstag, 16. April 2024

IMMOBILIENKAUF BEURKUNDET - WIE LANGE MUSS ICH WARTEN, BIS DER KAUFPREIS FÄLLIG WIRD?

Nach notarieller Beurkundung des Immobilienkaufs vergeht noch Zeit, bis die Kaufpreiszahlung fällig ist und die Schlüssel für das gekaufte Objekt übergeben werden können. Die Spanne zwischen Beurkundung und Zahlungsfälligkeit kann unterschiedlich lang sein, da noch einige Bedingungen erfüllt werden müssen.

 

Ein wesentlicher Punkt ist die Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch, die den Käufer schützt, damit die Immobilie z. B. nicht nochmals parallel verkauft werden kann. Des Weiteren müssen ggf. vorhandene Altlasten im Grundbuch (z. B. alte Grundschulden) gelöscht werden, bevor der Kaufpreis zur Zahlung fällig wird. Weitere Voraussetzungen können erforderliche (behördliche) Genehmigungen/Zustimmungen sein, die sicherstellen, dass alle (rechtlichen) Bedingungen erfüllt sind.

 

Was ist VOR DER KAUFPREISÜBERWEISUNG zu tun?

Vor Fälligkeit einer Kaufpreiszahlung sind mehrere Erledigungen erforderlich, die den zeitlichen Rahmen bis zur endgültigen Abwicklung des Kaufprozesses wesentlich beeinflussen. Zuerst steht, wie oben bereits schon erwähnt, die Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch. Hier sind Zeitfenster von ca. 2 bis 5 Wochen zu kalkulieren (oder manchmal auch länger!).

Ein weiterer Punkt ist die Löschung bestehender Grundschulden, die i. d. R. auch nach einer vollständigen Bezahlung des Immobilienkredits durch den Voreigentümer noch im Grundbuch stehen bzw. es sind ggf. noch Restschulden vom Voreigentümer offen.

Abhängig von der Objektart (Haus und Grundstück) ist das kommunale (gesetzliche) Vorkaufsrecht zu beachten, welches die Stadt/Gemeinde ermächtigt, bei berechtigtem Interesse den Kauf zu den gleichen Bedingungen wie der Käufer zu tätigen, oder darauf zu verzichten, was eine entsprechende Wartezeit nach sich ziehen kann.

Kauft man eine Eigentumswohnung, ist oft die Zustimmung des Verwalters erforderlich, die ebenfalls vom Notar eingeholt werden muss.

Sobald alle rechtlichen/behördlichen Voraussetzungen erfüllt sind, damit der Notar die Kaufpreiszahlung fällig stellen kann, werden die Beteiligten vom Notar entsprechend informiert. Die Zahlung erfolgt dann üblicherweise, wie im Kaufvertrag vorgesehen, innerhalb einer Frist von 7 bis 14 Tagen, wenn nicht noch anderweitige Bedingungen erfüllt werden müssen.

Ohne großartiger Besonderheiten kann man vom Zeitpunkt des Kaufvertragsabschlusses beim Notar bis die entsprechende Mitteilung des Notars, dass die rechtlichen/behördlichen Fälligkeitsvoraussetzungen des Kaufpreises vorliegen, mit einer Zeitspanne von ca. 3 bis 6 Wochen kalkulieren.

 

BESCHLEUNIGUNG Dieses PROZESSES

Eine gründliche Vorbereitung kann den Zeitraum zwischen Kaufvertragsbeurkundung und der Kaufpreiszahlung verkürzen. Hier können erfahrene Immobilienmakler während der Vermarktungsphase den Grundstein legen, um den Eigentumsübergang zu beschleunigen und unnötige Verzögerungen zu vermeiden. Durch rechtzeitiges Zusammenstellen aller relevanten Dokumente und Abklärung potenzieller Hindernisse können Makler hier Hilfestellung leisten, dass die Abwicklung möglichst reibungslos und zügig verläuft.

Darüber hinaus ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Notariat, beteiligter Behörden/Kommunen und Banken äußerst hilfreich, um Bearbeitungszeiten zu beschleunigen. Aktive Kommunikation im Vorfeld und frühzeitige Einholung von Zustimmungen können Verzögerungen verhindern.

Ebenso wichtig ist es, finanzielle Aspekte des Kaufs inkl. der Sicherstellung der Finanzierung sowie der Klärung der Zahlungsmodalitäten, vorab zu klären.

Wenn Verkäufer, Käufer und Notariat mit dem beteiligten Immobilienmakler gut zusammenarbeiten und die vorgenannten Schritte zielstrebig umgesetzt werden, kann der Zeitraum bis zur Kaufpreiszahlung oft spürbar verkürzt werden. Dies fördert eine schnellere Abwicklung und reduziert auch die mit dem Eigentümerwechsel verbundenen Unsicherheiten/ Stress für alle Beteiligten.

 

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